Leben in Sachsen
Das Leben lässt sich in Sachsen sehr leicht genießen und interessant gestalten. Die Landeshauptstadt von Sachsen ist Dresden mit etwa vier Millionen Einwohnern und kulturellen Highlights wie den Zwinger, die Semperoper und die Frauenkirche, die nun nach ihrer fast vollständigen Zerstörung im zweiten Weltkrieg wieder in voller Pracht erstrahlt.
Auf Bildung wird in Sachsen viel Wert gelegt
Sachsen verfügt über insgesamt 14 Hochschulen, von denen die meisten in den großen Städten des Freistaates liegen. So wundert es nicht, dass es Studierende von überall her in das Bundesland zieht. Unter ihnen sind auch etliche Ausländer, was den kulturellen Austausch extrem fördert. Im Jahr 2010 wurden nur Kinder und Frauen statistisch erfasst, doch schon ihre Anzahl allein ergab 86.000 Menschen mit ausländischer Herkunft, die Sachsen zu ihrer (temporären) Heimat erklärt haben.
Auch diejenigen, die nicht unbedingt ein eigenes Auto haben, kommen mit dem gut ausgebauten Verkehrsnetz rasch an ihre Ziele. Diverse Eisen- und Straßenbahnnetze führen quer durch den Freistaat und auch die Busse fast überall in sehr regelmäßigen Takten. Sachsen verfügt sogar über zwei Flughäfen, einen in Dresden, den anderen in Leipzig Halle. Das heißt, dass alle Einwohner Sachsens in einer Anfahrtszeit von maximal 90 Minuten einen Flughafen erreichen.
Diese Flughäfen kurbeln auch den Tourismus an und das bringt Geld in das Land. Alleine schon die tollen Gegenden, die herrlichen Burgen, die kulturellen Schätze ziehen sehr viele Menschen an. Wenn man nur zum Beispiel das Schloss Moritzburg hernimmt, das liegt mitten im Wasser und ist so idyllisch, das nicht nur hoffnungslosen Romantikern das Herz aufgeht. Auch für die Einwohner ist es ein beliebtes Ausflugsziel, ähnlich wie die Seelandschaft Leipzig, die im Grunde einem Sagenland aus einem Märchen entsprungen sein könnte. Es ist nicht verwunderlich das die Menschen hier gerne leben.
